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Gestaltberatung ist ein Beratungsansatz, der auf den Prinzipien der Gestalttherapie, wie sie von Fritz und Laura Perls, Paul Goodman und ihren NachfolgerInnen seit Mitte der 40-iger Jahre des 20. Jahrhunderts entwickelt wurden, aufbaut. Auch in der Beratung auf dem Ansatz der Gestaltarbeit gelten die Prinzipien:
Ziel der Beratung ist es Bewußtheit "awareness" zu fördern, Wahlmöglichkeiten sichtbar zu machen, und die selbstverantwortliche Gestaltung des eigenen Lebens zu fördern und zu stärken. Ich nutze auf der Basis dieser Grundhaltung auch Ansätze aus dem Bereich systemischer und psychoanalytischer Zugänge zum Menschen, wenn des dem Anliegen oder der Problemstellung entspricht.
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Der Zugang auf dem mein Angebot der Lebens- und Sozialberatung beruht ist eine dialogische Auffassung von Gestaltarbeit. In der Gestaltberatung, wie ich sie verstehe, stehen ich und der/die andere in unserem gemeinsamen Wechselspiel im Mittelpunkt. Menschsein ist und wächst in dieser Haltung, die auf den Gedanken und Vorstellungen der Dialogphilosophie aufbaut, im gemeinsamen gestalten von mir und dir. Dabei geht es darum darauf zu achten:
In der Gestaltarbeit geht es dabei darum zu sehen, was ist, wie man es tut und welche Wahlmöglichkeiten es gibt. Zu sehen, was ist und zu sehen was für Möglichkeiten es gibt, erlaubt es zu wählen. Wählen bedeutet die Freiheit sein Leben eingebunden in die Mitwelt zu gestalten. Kontakt zwischen mir und dir, mir und den anderen geschieht an der Grenze. Die Grenze (meine Grenze/deine Grenze) ist der Ort, wo wir verschieden sind und wo gleichzeitig Begegnung stattfindet kann.
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Die Bedeutung des Hier und Jetzt in der Gestaltarbeit liegt darin, das es nicht so sehr darum geht zu schauen, was alles in der Vergangenheit "schiefgelaufen" ist. Es geht aber auch nicht darum bei dem zu sein, was sein könnte, was "man" tun müsste, was passieren könnte usw. sondern bei dem, was jetzt ist.
Dass heißt nicht, dass die Vergangenheit keine Bedeutung hat - sie wirkt in allem was eine Person in der Gegenwart ist. Es bedeutet nur, dass das es darum geht jetzt etwas mit dem zu machen, was war. Und nicht bloß darüber zu reden was war, und was nicht war, und warum es war, und warum es nicht war usw. Genauso ist es wichtig nicht nur völlig gegenwartsorientiert zu agieren sondern auch die Zukunft einzuplanen, sich Bilder zu machen, Ziel zu setzen. Warum es geht ist allerdings, was jetzt zu tun ist, womit jetzt begonnen werden kann und nicht nur dass, was irgendwann einmal sein wird, man irgendwann einmal tun wird usw.
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Weisst du es noch...?
Weisst du es noch, wie wir in jungen Jahren Martin Buber |